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Im Gespräch mit Tanzeela Khalid

Wir freuen uns, Tanzeela Khalid im Team der vhs RĂĽsselsheim begrĂĽĂźen zu dĂĽrfen!

Als Sozialberaterin unterstĂĽtzt sie uns seit November 2021 bei der Beratung von Jugendlichen.


Tanzeela Khalid persönlichNeu bei der vhs | Bild: Khalid

Jahrgang: 1991

Mein liebstes Hobby:
Lesen und Schreiben, hobbymäßig arbeite ich gerade – wie wahrscheinlich viele ehemalige Germanistikstudierende – an einem eigenen Roman.

Zuletzt gelesen habe ich:
"Dem Glück so nah“ von Louise Walters und „Nathan der Weise“ von Lessing

Meine letzte Reise ging an die Nordsee. Das Gefühl der Freiheit ist dort einfach wunderbar, nirgends kann ich mich besser erholen und Kraft tanken als dort. Ich liebe es durch das Wattenmeer zu wandern, in die Ferne zu schauen, Strandgut zu sammeln – das tut mir einfach sehr gut.

Berufswunsch als Kind:
Ă„rztin

Mein Motto/Spruch:
Das Leben ist zu kurz für „irgendwann“.

Ein groĂźer Traum von mir:
Aufgrund der aktuellen Lage in Osteuropa: Weltfrieden. Persönlich wĂĽrde ich gerne mal eine Weltreise unternehmen.


Frau Khalid, verraten Sie uns, welche Aufgaben Sie als Sozialberaterin bei der vhs haben?
Gerne. In der Sozialberatung geht es insbesondere darum, Jugendliche auf ihrem Weg in den Beruf zu begleiten und zu schauen, wo beispielsweise Vermittlungshemmnisse liegen, die dazu führen können, dass der/die Jugendliche keine Arbeit findet. Wir schauen danach, ob es Probleme gibt, die sozialpädagogisch betreut werden können und helfen hier gezielt weiter.

Was können denn Vermittlungshemmnisse sein?
Manchmal stimmt einfach das Sozialverhalten nicht oder es gibt familiäre Probleme, die sich negativ auswirken. Manche Jugendliche sind unzuverlässig oder haben Probleme mit dem Zeitmanagement. Solche Hemmnisse gemeinsam zu identifizieren, anzugehen und die Jugendlichen adäquat dabei zu unterstĂĽtzen, sie aus dem Weg zu räumen, ist Ziel unserer Arbeit.

Sie arbeiten auch eng mit der Agentur fĂĽr Arbeit zusammen, oder?
Das stimmt, im Auftrag der Agentur fĂĽr Arbeit fĂĽhrt die vhs RĂĽsselsheim die Berufsvorbereitende BildungsmaĂźnahme (BvB) durch.
Dabei werden Jugendliche unter 25 Jahren dabei unterstĂĽtzt, eine Berufswahlentscheidung zu treffen, den Ăśbergang in Ausbildung, Arbeit oder eine geeignete Weiterqualifizierung zu schaffen oder den Hauptschulabschluss zu erreichen.

Und wie sind Sie zur vhs RĂĽsselsheim gekommen?
Tatsächlich habe ich im September 2021 als Deutschdozentin bei der vhs angefangen und dann kurze Zeit später von der Stellenausschreibung im Bereich Sozialberatung erfahren. Inhaltlich hat mir diese Stelle sehr zugesagt, da ich hier die unterschiedlichen Kompetenzen aus meinen verschiedenen Studiengängen sehr gut vereinen kann. Daher habe ich nicht lange gezögert und mich beworben.

Sie sprechen verschiedene Studiengänge an, was haben Sie genau studiert?
Ich habe in Mainz Germanistik und Erziehungswissenschaften studiert. Derzeit absolviere ich noch einen Master in Deutsch als Zweitsprache.

Hatten Sie vor Ihrer Anstellung bei der vhs schon eine Verbindung zu RĂĽsselsheim?
Eigentlich bin ich gebürtige Frankenthalerin, also aus der Pfalz. Nach dem Abitur bin ich mit meinem Mann aus beruflichen Gründen gemeinsam nach Rüsselsheim gezogen. Zur vhs selbst hatte ich vor meiner Anstellung als Dozentin noch keine direkte Verbindung. Aber als ich gelesen habe, dass die Stadt Rüsselsheim und damit auch Kultur123 die Charta der Vielfalt unterstützen, hat mich die vhs als Arbeitgeberin noch mal mehr interessiert. Denn ich trage Kopftuch und es ist mir wichtig, dass dieser Teil meiner Persönlichkeit akzeptiert wird. Genau das habe ich hier gefunden, denn die vhs fördert alle Mitarbeiter*innen vorurteilsfrei und unabhängig von Herkunft, Religion oder Kultur.

Was erhoffen/wĂĽnschen Sie sich von Ihrer neuen Aufgabe?
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Man sagt ja nicht umsonst „die Jugend von heute ist die Zukunft von morgen“ und viele Jugendliche brauchen einfach ein bisschen Unterstützung um Perspektiven für ihre Zukunft zu entwickeln. Die Erfahrung zeigt mir, dass manchmal schon ein kurzes Beratungsgespräch eine neue Perspektive eröffnen kann. Das ist ein schönes Gefühl und macht diese abwechslungsreiche Aufgabe für mich zu genau der, die ich gesucht habe.